Gedanken

Warum ich für das Jahr 2017 so dankbar bin..

27. Dezember 2017

Nun wird es an der Zeit, das Jahr 2017 mal Revue passieren zu lassen. Aus verschiedenen Gründe. Doch aus einem ganz wichtigen Grund, denn ich bin für jede schöne, aber auch weniger schöne Erfahrungen so unendlich dankbar.

Begonnen hat das Jahr bescheiden, denn ich wusste nicht welche Erlebnisse auf mich warten würden, wie werden sie sich anfühlen und auf welch wunderbaren Menschen würde ich treffen? Bis Juli war ich relativ planlos und noch „in the making“, am überlegen, am tun und doch relativ ohne konkretes Ziel, da ich eben mit der MS nicht mehr zu 100 %, das machen kann was ich mir vorstelle. Na eigentlich nur eine Sache, VOLLZEIT arbeiten. Doch das macht nichts, ich finde immer irgendwie ein Weg um das zu machen was ich will und was mir gut tut.

Dann kam Juli, der Monat, der alles geprägt hat. Es war heiß, für meine Verhältnisse zu nass heiß. Uthoff hat sich gemeldet. Doch als ich die liebe Sabine – www.kleinegrauewolke-blog.de – getroffen hatte war alles wie gepustet. Sie kam mich in Freiburg besucht aufgrund ihres Drehs für 1000 Gesichter (www.einblick.ms-persönlich.de). Thema des Monats war „Scham“. Ich sprach über das MS-Symptom „sexuelle Störung“. Ja in der Familie waren einige nicht wirklich begeistert. Doch es war mir wichtig auch eben über die Symptome zu sprechen, die nicht „normal“ sind, wie z.B. die Fatigue, Schmerzen, Kribbeln etc.

Dann kam schon die Zeit in der ich eine Reise nach Hamburg machte. Zusammen mit mein Herzmann. Er begleitete mich, da ich dort wieder auf einen Dreh war für Perspektivenwechsel – findet man auch auf www.einblick.ms-persönlich.de.  Es war so wunderschön. So tolle Menschen kennengelernt. Und vor allem machte ich in Hamburg eine der wunderbarsten Erfahrungen seit sehr langem. Ich durfte ein sehr magischer Ort besuchen. Dort fühlte ich mich frei. Frei von jeglichem Leid, Vorurteile, Hass, Missgunst, Intrigen und und. Es löste sich etwas in mir was mich meinem eigentlichen, alten „Ich“ näher brachte. Und dass ich einen der besten Ayurveda-Therapeuten (https://www.ayur-med.de) kennenlernen durfte, ja das war für das Highlight und größter Segen im Jahr 2017.

Kurz nach Hamburg, um genau zu sein knapp 3 Wochen danach, hatte ich die Ehre bei der Buchpremiere von @mamaschulze (http://mamaschulze.de) dabei zu sein in Frankfurt. Es war sehr inspirierend und machte mir viel Freude ihr bei der Lesung, das sie zusammen mit ihren Mann gehalten hatte, zuzuhören. Eine so schöne Erfahrung, vor allem nach dem ich sie persönlich treffen und kennenlernen durfte, für die ich sehr dankbar bin.

So viele tolle, unvergessliche Ereignisse dieses Jahr, dass ich zusätzlich Ende Oktober den Entschluss fasste, zum Finanzamt zu gehen und mich selbständig zu machen. Und genau seitdem hat sich nicht nur eine Menge getan, sondern genau mit dieser Entscheidung befinde ich mich auf den für mich richtigsten Weg.

Und die ganzen nicht so schönen Erfahrungen, haben die Guten es wieder Wett gemacht. Auch die Tatsache, dass mein Weihnachten weniger schön war, habe ich akzeptiert und es als Segen angenommen. Denn am Ende hat mich doch das Ganze zu einem wichtigen Punkt gebracht. Je mehr ich loslasse, mich von den Personen distanziere die mir nicht gut tun, desto freier bin ich. Desto mehr ICH kann ich sein.

Denn am Ende des Jahres kann ich sagen, dass das Einzige was mich immer nach hinten geworfen hat nicht Dinge, Verhaltensweisen- Muster waren, sondern immer nur Menschen. Sie schafften es mich für einen kleinen Moment aus der Reserve zu locken und vor allem mir für ein paar Sekunden den Glauben an das Gute zu trüben, nicht zu rauben, sondern zu trüben. Auch solche Kommentare wie „Ach komm du simulierst ja die Krankheit nur, damit du a oder b nicht machen musst. Du siehst ja topfit aus!“ lernte ich weniger tragisch zu nehmen, denn es kommt immer noch darauf an WER diese sagt.

Somit war das Jahr 2017 bis jetzt, ja bis jetzt denn 4 Tage haben wir ja noch bis zum Jahreswechsel und aus Erfahrung weiß ich, dass in 4 Tage sehr viel passieren kann. Was mich natürlich nicht davon abhalten wird euch einen ganz sanften, trockenen und eher lustigen Rutsch ins 2018 zu wünschen.

Zum Schluss möchte ich euch allen nochmal vom ganzen Herzen DANKE sagen! Danke, dass ihr mich auf meinem Weg begleitet habt, dass ich sehr viele so tolle Menschen kennen darf. Ihr seid der Wahnsinn, freue ich auf ein neues, verrücktes, unvergessliches neues Jahr mit euch. DANKE DANKE!

 

Eure,

Claudia

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.