Gedanken

Dankbarkeit vs. Abschied

28. November 2017

Es ist schwer und ich weiß auch nicht wo ich anfangen soll. Durch eine Wende in mein Leben, habe ich heute entschieden mich hier für eine Weile zurückzuziehen. Nein ich denke nicht für immer, aber für eine unbestimmte Zeit. Wie kurz oder lang sie ausfallen wird, das wird die Zeit zeigen. Ich bin aber nicht ganz weg, denn ihr werdet mich auf jeden Fall noch auf Instagram (@fragmichmorgen) lesen.

Doch bevor der Dienstag vorbei ist möchte ich es nochmal kurz dazu nutzen um mich zu bedanken. Gefunden habe ich diese wundervolle Geste bei @pinkpixelpaola. Es ist einfach wunderbar sich einfach so zu bedanken. Für das erlebte, für die magischen Momente, aber auch vielleicht für die nicht so schönen Dinge die einem aber doch ein Stück weitergebracht hat.

Ich möchte mich als Erstes dafür bedanken, dass ich so so so so tolle Menschen in der Zeit seitdem ich blogge, kennenlernen durfte. Auch solche die mir immer noch beistehen. Die sich immer noch dafür interessieren was ich zu sagen habe, obwohl sie die Zeit für vielleicht sinnvolleres nutzen könnten. Dafür ein MEGA großes DANKE. Ihr seid die Besten.

Auch bei den Menschen möchte ich mich bedanken, die die Claudia zuerst sehen und nicht einfach „die Kranke“. Seitdem ich blogge, durfte ich schöne aber unschöne Dinge erleben. Gehässigkeiten, Diskriminierung, und und und. Doch ich stehe drüber. Habe ich schon immer getan. Denn es gibt solche Menschen und solche. Die einen mögen einem oder eben nicht. Es sind sogar die Menschen die mich weiterbringen, die eher nicht so sehr mit mir können.

Denn genau die Kommentare, die Bemerkungen von solchen Menschen sind es die mich ein Stück näher zu mir selber bringen. Ich befasse mich kurz mit dem was sie mir an den Kopf „werfen“ und fragen mich als Erstes „könnten sie vielleicht Recht haben?“

Mit den Jahren habe ich gelernt für jede Kleinigkeit dankbar zu sein und nichts als selbstverständlich zu sehen. Doch am meisten bin ich für die Menschen dankbar die mir NIE den Rücken gedreht haben, egal wie schwer es war, egal wie tief unten ich mich befand.

Heute passierte etwas, was mich dazu bewegt neue Prioritäten zu setzen. Es fällt mir nicht leicht, aber es führt kein Weg dran vorbei. Ich hoffe ihr verzeiht mir. Genauso kann ich es verstehen, wenn ihr meinem Blog nicht mehr folgen wollt, oder aber auch auf Instagram.

Bleibt bitte gesund, passt auf euch auf und bitte bitte gebt niemals auf. Gebt EUCH niemals auf egal wie schwer es ist, wie aussichtlos oder gar wenn der Weg in einer Sackgasse führt. Dann dreht euch um, geht ein paar Schritte zurück und biegt neu ab, aber bitte gebt nicht auf.

Vielen Dank an alle, die mir treu zur Seite stehen und es immer wieder schaffen mir ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Ich bin auch dafür dankbar, dass ich noch relativ selbständig laufen, atmen, sehen, das Leben genießen kann. An diesen #kleineDingeDienstag möchte ich auch meinem Mann danken. Danken, dass du nach allem was wir an Turbulenzen durchmachen mussten, noch an meiner Seite bist, mir ein Zuhause schenkst. Ja wir streiten viel, aber in knapp 9 Jahre Ehe haben uns eben auch diese Tiefs zusammengeschweißt.

Und zum Schluss möchte ich meiner Mutter danken. Danke sagen, dass sie immer noch für mich da ist. Mich in schwere Zeiten auffängt und für mich da ist.

Mit jeder Zeile die ich schreibe merke, dass es sich irgendwie wie ein Abschied für immer anfühlt, aber das sollte es nicht sein. Ich möchte einfach nur Danke sagen, denn so öffentlich habe ich das noch nie gemacht. Und wer weiß was noch kommt.

Gebt auf euch acht meine lieben und bis hoffentlich bald.

 

Eure,

Claudia

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