Gedanken | Osho Meditation

Osho Meditation – mystische Rose

27. November 2017

Es wird nun Zeit, dass ich kurz darüber spreche, was mich in letzter Zeit erdet, was mich befreit, mich stärkt. Warum nur kurz? Naja, weil das nicht immer Zustimmung trifft. Nicht jeder damit etwas anfangen und nicht jeder es verstehen kann wozu es gut sein soll.

Vor knapp 3 Wochen habe ich in meiner unmittelbareren Nähe eine ganz liebe Dame namens Unmatta, gefunden. Da ich mittlerweile eine bekennende Osho-Anhängerin bin, suchte ich nach jemanden, welcher auch die Meditationen nach Osho praktiziert.

Wie ihr vielleicht wisst, mache ich ja schon seit 2009 Yoga, mit Pausen zwischen drin, aber es ist immer noch ein großer Bestandteil meines Lebens. Auf der körperlichen Ebene hat es mir super geholfen, doch auf der seelischen war ich nie wirklich erfüllt. Bis mich die bezaubernde Sabine (@kleinegrauewolke, www.kleinegrauewolke-blog.de) näher an Osho brachte. Ich habe schon länger von ihm gehört, mich mit ihm beschäftigt, aber ich hatte mich leicht geweigert mich mit ihm intensiver zu beschäftigen.

Die erste Frage meiner Mutter war: „Gehört er einer Sekte an, denn so sieht er aus?!“ Hmm, ich mag Menschen nicht die vor Vorurteile den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen. Meine Mama ist da nur ein Beispiel. Bis auf zwei Menschen die mich sehr gut kennen, die sich auch für mich interessieren, habe ich nicht wirklich auf Zustimmung getroffen.

Was ist nun diese „Mystic Rose Meditation?“

Laut Osho:

  • „Das Symbol der Mystischen Rose (Mystic Rose) bedeutet, wenn man den Samen, mit dem man geboren wurde gut pflegt, ihm den richtigen Boden gibt, die richtige Atmosphäre, die richtigen Schwingungen, wenn man sich auf dem richtigen Pfad bewegt, wo der Same anfangen kann zu wachsen, dann wird das höchste Wachstum durch die mystische Rose symbolisiert – wenn dein Sein erblüht und all seine Knospen öffnet und seinen wunderbaren Duft verströmt.“

 

Erst seitdem ich mich mit dieser Meditationstechnik näher beschäftige, lernte ich warum die Rose die Königin unter den Blumen ist

 

Allein nur das meditieren hilft nicht um wieder ganz bei sich zu sein. Das Umfeld muss stimmen, das wozu man sich berufen fühlt, das achten auf sich selber auf seinen Körpern, Liebe geben und empfangen, sich richtig ernähren und die Bewegung finden was einem guttut, Spaß macht – Das alles gehört dazu!

Doch was genau ist die Meditation der mystischen Rose?

  • Die Mystic Rose ist ein dreiwöchiger Prozess und dauert drei Stunden pro Tag. In der ersten Woche lachen die Teilnehmer „ohne jeden Grund” und lösen so alles auf, was ihre innere Spontaneität und Freude blockiert. Die zweite Woche ist dem Weinen gewidmet, die dritte dem stillen Sitzen und der Meditation.

Ja es hört nicht nur komisch an, am Anfang ist es das auch. Vor allem einfach so lachen geht noch, ist nicht so schwer. Doch weinen? Einfach so? Naja gut, ich habe einfach an meiner Vergangenheit gedacht und fing von alleine an zu weinen. Mit der Stille klappt es auch ganz gut.

Wie fand ich aber nun heraus, dass genau diese Meditationstechnik die Beste für mich ist? Ich hatte mich mit einige Techniken auseinandergesetzt. Doch keine hat mich wirklich so befreit wie diese. Keine hat mich so nah zu mir selbst geführt wie die der mystischen Rose.

Doch warum überhaupt meditieren?

Ein Leben lang suchte ich nach einem Weg um mich von meinen Traumatas zu befreien und da für mich alle chemischen Möglichkeiten, Alternativen nicht in Frage kamen, fing ich recht früh an mich mit Asien zu beschäftigen. Also fing ich in jungen Jahren mit Karate an, später folgten Jahre in denen ich Aikido gemacht habe. Es hat mich befreit. Es gab mir so viel. Naja, nach den Schüben war es dann vorbei mit meinem Lieblingssport. Seitdem konnte ich mich mit Yoga relativ fit halten.

Doch ich wollte mehr. Ich wollte innerlich frei sein. Mich von innen heilen

Doch meine Seele und die Narben angingen konnte ich damit nicht heilen. Also begab ich auf der Suche einem Weg der mich zu meiner inneren Mitte bringt, meine Wunden heilt. Osho kam damals für mich nicht in Frage, da ich zu hibbelig, durchgedreht war. Nur schwer zu Ruhe kommen konnte. Doch jetzt gibt es für mich kein Leben mehr ohne Osho. Er spricht mir aus der Seele, führt mich zu der Claudia die ich einmal war. Er befreit mich von all der seelische Ballast, seelischen Müll was sich all die Jahre in mir aufgestaut hat.

Der dritte Teil schließlich ist das Beobachten und dieser Teil ist so befreiend: The Watcher on the Hill. Nach dem Lachen und den Tränen ist da nur noch eine Stille, die beobachtet. Diese Rolle des „Beobachters“ ist so heilend. Dabei zuzusehen wie sich all die Wunden nach und nach schließen. Das Beobachten als solches hat automatisch etwas Unterdrückendes. Das Weinen hört auf, sobald man anfängt es zu beobachten, es schläft ein.

Diese Meditation erledigt zuerst das Lachen und die Tränen, so dass nichts mehr da ist, was durch das Beobachten unterdrückt werden kann. Wenn man dann nur beobachtet, öffnet sich einfach ein reiner, weiter Himmel.

Ein so schöner Wintertag, so klar, so still, so im Einklang mit allem

Ich wünsche es jedem von euch, den einen Weg für sich zu finden, bei dem ihr aufblühen könnt, euer Herz vor Freude tanzt und all eure Wunden schließen kann.

Fühlt euch gedrückt.

Eure,

Claudia

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