Ayurveda | Gedanken

Körperliche und Geistige Veränderungen..

18. Oktober 2017

..jetzt fragt ihr euch sicherlich „was/welche Veränderungen macht die Olle jetzt schon wieder durch?“

Euer gutes Recht!

Ich denke es ist die Zeit um darüber reden zu können. Nein ich bin weder Schwanger noch möchte ich auswandern, auch wenn es manchen gar nicht mal so unrecht wäre.

Nun sind es schon knapp 4 Monate vergangen seitdem ich mit der lieben Sabine von Instagram @kleinegrauewolke (Blog: http://kleinegrauewolke-blog.de) über Ayurveda gesprochen hatte. Damals (omg wie sich das anhört, als wäre schon Jahrzehnte vergangen) habe ich gedacht, ich wäre soweit in meiner Haut „angekommen“, doch wie des Öfteren wurde ich eines Besseren gelehrt.

Warum?

Nun ich fing schon 2009 an Yoga zu machen, mich „anders“ zu ernähren und das tat mir auch relativ gut, naja bis aufs essen. Yoga mache ich bis heute noch und kann irgendwie nicht mehr ohne. Es bringt mich runter und erdet mich wann immer ich wieder abgehoben bin. Was das Essen betrifft, hatte ich immer meine Probleme wie ihr wisst. Und eine Sorbitintoleranz macht einem noch mehr zu schaffen als man auf den ersten Blick denkt oder vermutet. Ich probierte alles und ALLES machte mir irgendwie Probleme, sei es erbrechen oder Durchfälle vom feinsten also lernte ich mit der Zeit NICHTS mehr zu essen. Denn was ich nicht esse, kann mir auch nicht weh machen, nach dem Motto.

Durch meine Kreuzallergien war ich nämlich auch sehr beschränkt in welchem Gemüse ich esse. Fleisch esse ich kaum seit ich noch fast ein Baby war. Damit konnte mich meine Mutter jagen. Obst ja aber bitte nur welches ohne Kerne, ohne Steine. Also eigentlich die Auswahl auch sehr beschränkt und ja nichts miteinander vermischen denn es könnte eine ganz starke allergische Reaktion hervorrufen. So da stand ich nun. Jahre lang fast alles probiert, über vegetarische, Gluten frei, sogar vegan und leider half nichts.

Ihr wisst ja auch selber, wenn man sich mit der MS falsch ernährt kann es schon zu Problemen kommen, man fühlt sich schlecht, man hat Mangelerscheinungen etc. Mit meiner Yogalehrerin versuchte ich ein Weg zu finden, doch irgendwie war jeder Weg eine Sackgasse.

Bis ich die liebe Sabine traf.

Mit dir begann meine aufregende Reise, liebe Sabine

Sie brachte mich auf Ayurveda. Davor konnte ich damit nicht viel anfangen, da das Internet nicht wirklich Tacheles redet was die Lebensweise, die Ernährung unter Ayurveda bedeutet. Doch durch Sabine wurde es mir immer klarer. Bis dato wusste ich zum Beispiel auch nicht was Kitchari ist und heute gar nicht mehr auszudenken einen Tag ohne zu sein. Dann kam die Wende – am krassesten ich habe es gar nicht mitbekommen/wahrgenommen – sie erzählte mir über ihren Ayurvedischen Therapeuten. Klar, ich dachte mir es wäre schon toll mal hinzugehen, aber es war doch eher in weiter Ferne.

Doch wie das Schicksal so will, kamen wir auf das Thema „Perspektivenwechsel“ und da hatte es klick gemacht. Ich habe mir ein Termin bei dem ayurvedischen Therapeuten geben lassen. So konnte ich mehrere Fliegen mit einer Klatsche erledigen, auch wenn ich in live keiner Fliege was tun könnte.

Die Reise nach Hamburg kam immer näher und somit die Reise ins Unbekannte. Ich wusste nicht was oder wer mich erwartet, doch ich ließ alles auf mich zukommen, ohne vorher viel nachzudenken. Der besagte Tag kam an dem ich diesen Termin hatte. War mega aufgeregt, ungeschlafen und hatte eine 8stüdige Autofahrt hinter mir. Der Termin lief gut, war etwas Kräftezerrend, doch sehr sehr hilfreich und wie ich später feststellen musste, sehr Augenöffnend.

Also fing ich mit meiner Ernährungsumstellung um ohne zu wissen, was es bewirkt oder wie mein Körper darauf reagiert. Ich merkte aber wesentliche Veränderungen. In dem Video zu 1000 Gesichter, werdet ihr merken, dass ich Dick bin/rüberkomme. Nein, ich war nur aufgedunsen, durch die falsche Ernährung, denn gegessen habe ich die letzten Jahre nicht wirklich viel. Durch die Ernährungsumstellung merkte ich aber Besserungen, doch die allermeisten Veränderungen machte ich auf seelischer Ebene. Vorher war ich seelisch stabil, und körperlich sehr unstabil. Die letzten Monate war ich auf beider Ebenen labil. Doch die Veränderungen nehmen Gestalt an, auf der körperlichen wie auf der geistigen Ebene.

Denn Ayurveda betrachtet den Menschen als Ganzes und das musste ich erstmals lernen. Meine Anhaftungen veränderten sich, mein Kompass funktionierte anders. Eigentlich war ich mir vor dieser Reise sicher, dass ich soweit in meiner „Mitte“ angekommen bin, doch Fehlanzeige, worüber ich mich jetzt wie ein kleines Kind freue und es dankend annehme.

Eine solche Umstellung, der Ernährung, der Lebensweise, der Gedanken ist beängstigend, doch ich würde es jederzeit wieder tun, denn es reinigt, es öffnen sich Horizonte von denen man nicht einmal zu träumen wagt. Ja es ist auch schwer, die Umstellung einzuhalten, doch wenn man sieht und an sich selber spüren kann wie gut sich diese Veränderungen anfühlen, dann möchte man auch nicht mehr damit aufhören.

Jede Veränderung beginnt mit dem ersten Schritt

Ich möchte jeden der mich auf dieser Reise mitgenommen hat und mich begleitet, bedanken, denn alleine schafft man es nicht die Reise zu beginnen. Man braucht Experten, die jahrelange Erfahrungen mitbringen und sich in den Menschen einfühlen können. Und ich kann jeden nur ans Herz legen, erstmal abchecken lassen ob Ayurveda auch das wahre für einen selber ist und ob man sich auch damit identifizieren kann, denn man ändert nicht nur die Mahlzeiten auf den Tellern, sondern auch die eigene Seele bekommt eine neue Richtung angezeigt.

Ich hatte schon vorher Glück mich mit den fernöstlichen Kulturen, Lebensweisen auseinandergesetzt zu haben, durch meine jahrelange Aikido Erfahrungen, dann seit 2009 Yoga. So konnte ich schnell für mich herausfinden, dass das „herkömmliche“ für mich nicht in Frage gekommen ist, da ich etwas brauchte was meine Seele und meinen Körper im Einklang bringt. Doch für jemand der auf diesem Gebiet gerade neu „eintaucht“ würde ich raten, sich damit genau auseinanderzusetzen und wenn es sich gut anfühlt, wenn das Herz lacht dann immer drauf. Dann ist es das Richtige.

 

Eure,

Claudia

  1. Liebe Claudia,
    es ist eine reine Freude, deine Reise begleiten zu dürfen! Es freut mich so sehr, dass du dich im Ayurveda genauso Zuhause fühlst, wie ich. Und vielleicht habe ich dir einen kleinen Schubs gegeben, aber vergiss nie: Du warst schon bereit dafür, bevor du mich getroffen hast. Denn sonst wäre das nie in so kurzer Zeit auf so fruchtbaren Boden gefallen. Wir hatten ja nur zwei Tage .. weißt du noch? Die Drehtage in Freiburg waren eine Energie-Explosion 😀 Ich denke immer noch sehr gerne daran zurück.
    Also .. ich bin gespannt, auf welche Wege dich das Ayurveda noch führt und wünsche dir nichts als Freude, Mut und Abenteuerlust
    Liebe Grüße!
    Sabine

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