Gedanken

Vertrauen..

15. Juni 2017

..ich habe denke ich schon mal ein Beitrag zu genau dem Thema Vertrauen geschrieben, aber da es mir immer und immer wieder über den Weg läuft, möchte ich hiermit noch ein Beitrag dazu schreiben.

Was ist Vertrauen? Ist es nicht so, dass jeder Vertrauen für sich selber definieren kann? Oder halten wir uns alle an der einen allgemeinen Definition? Ich wurde mit der Definition großgezogen: “Claudia, vertraue nur auf dich selber, denn keiner wird bereit sein die schweren Zeiten mit dir zu teilen!” Na klar selbstverständlich wusste ich auch was damit anzufangen 😔, eben NICHT! Aber warum fällt es manchen so schwer uns auf das Leben da draussen richtig vorzubereiten?

Ja vertrauen! Man vertraut doch darauf, dass es Menschen gibt die es Ernst mit einem meinen, dass es Menschen gibt, die einem beistehen wenn es mal bergab geht, dass es Menschen gibt die darauf bedacht sind wenn man stets ein Lächeln auf den Gesicht trägt 😊. Doch was ist wenn man mit der Zeit verlernt, dass eben genau diese Dinge ganz normal sind. Nicht weh tun und man sie annehmen kann ohne schlechtes Gewissen dabei zu empfinden.

Ab wann fangen wir an skeptisch zu werden, alles in Frage zu stellen, verunsichert zu sein, ja sogar soweit gehen, dass man nicht einmal zu sich selber mehr Vertrauen hat? Würde es bedeuten wir sind schwache oder gar schlechte Menschen, nur weil wir verlernt haben zu vertrauen?

Wie steht es denn um unser Selbstvertrauen? Heisst es wenn wir uns nicht vertrauen können, können wir dann auch anderen nicht vertrauen oder ist es eher umgekehrt, wir können anderen gut vertrauen aber uns selber nicht? Also bei mir persönlich ist eher leider so, dass ich anderen schwerer vertrauen kann als mir selber. Bis ich jemanden das nötige Vertrauen entgegenbringe, kann es gut möglich sein, dass mich diese Person nicht nur verlassen hat sondern mir auch den Rücken umgekehrt hat. Warum fragt ihr euch?

Na, weil ich dann sehr misstrauisch bin. Nicht vertrauen kann, dass alles gut ist/wird, sondern alles aber auch wirklich alles in Frage stelle. Mir alle nur erdenklichen “worst-cases” aus male 😩.

Jetzt kommt die Masterfrage!

Wie lernt man wieder zu vertrauen? Wie lernt man, dass nicht immer alles schlecht sein muss, einem geschadet wird, oder jemand einen am Boden sehen will. Also ich erziele wirklich kleine, minimale Ergebnisse mit Achtsamkeitsübungen.

Achtsamkeit lehrt mich, dass es selbstverständlich ist, wenn Dinge einen positiven Verlauf nehmen oder sogar ein positives Ende. Es liegt dann alleine an mir ob ich dieses “Glück” ach wirklich annehme oder von Angst geprägt bin.

Was ich aber sagen kann ist, dass ich langsam, nur mühsam mir wirklich schöne Glücksmomente in meinem Alltag einbaue und es mir damit sehr gut geht. Auch wenn es mir noch sehr schwer fällt, nehme ich auch die Hilfe anderer in Anspruch und erfreue mich, dass es Menschen gibt, die einfach nur glücklich sind, wenn sie mich einmal Lachen sehen.

Ein Lächeln kostet nichts, aber es wärmt das Herz

Deshalb meine Lieben, möchte ich euch auf dem Weg mitgeben.

  • Seid mutiger,
  • experimentierfreudiger,
  • liebevoller,
  • freundlicher,
  • und lass andere Menschen in euer Leben zu!

Denn genau deshalb sind wir doch hier, auf unsere wunderschöne Erde ❤️.

Fühlt euch doll gedrückt und habt noch eine wunderschöne Restwoche 😘

Eure,

Claudia

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